Die Zukunft gehört nicht uns selber. Das wird uns jeden Tag mal offen mal verdeckt gesagt. Sei es in der Schule, wo wir Gehorsam lernen sollen oder mit Noten in Schubladen gesteckt werden. In der Ausbildung oder unserem Job, in dem wir die nächsten Jahre geknechtet werden sollen. Und jetzt werden uns auch noch Musterung und Wehrpflicht vor die Füße geschmissen?! Es ist klar: Die Herrschenden haben einen Lebensweg für uns Jugendliche vor Augen: Schule, Wehrpflicht, Ausbildung, Arbeiten, Tod.
Bonzen und Politik wollen Krieg
Merz und Co. haben auch keine Angst uns das so zu sagen: Wir seien faul, die Arbeitszeiten sollen verlängert und die Rente gekürzt werden. Sie ziehen das Geld aus unseren Taschen, streichen Jugend- und Kulturangebote und stecken es dafür in die reichen Konzerne und Aufrüstung.
Dabei wird immer klarer: Deutschland möchte wieder Krieg führen. Den Krieg im Iran begrüßen sie, der Ukraine-Krieg bringt viele Profite ein und der Völkermord in Palästina sei gerecht. Die Bonzen und Politiker:innen zeigen, in welchem Interesse sie reden und handeln.
Der Kapitalismus und das Patriarchat können uns Jugendlichen keinerlei Perspektive bieten. In diesem System drohen uns Verarmung, Isolierung, Perspektivlosigkeit, Zwangsdienste an der Waffe für die Profite der Reichen, patriarchale Gewalt, Kürzungspolitik, rechte Hetze und Unterdrückung. Wir haben als Jugend heute also keine tollen Aussichten auf unsere Zukunft. Und genau deswegen müssen wir uns dagegen wehren!
Für eine Zukunft im Sozialismus!
Die einzige Möglichkeit in dieser Weltlage nicht zu verzweifeln und den Sand in den Kopf zu stecken, ist der Kampf für ein anderes System jenseits des Kapitalismus. Eine echte Zukunftsperspektive kann uns nur der Sozialismus geben. Eine Gesellschaft, in der wir nicht mehr aufgrund unserer Klasse unterdrückt und ausgebeutet werden. In der wir unsere Zukunft selbst in der Hand haben. In der wir mitbestimmen können, was wir brauchen und was wir wollen – und nicht von irgendwelchen Bonzen in den Krieg geschickt werden.
Organisieren und kämpfen!
Doch diese Welt müssen wir erkämpfen. Dieser Kampf fängt im Kleinen bei uns in den Schulen und Berufsschulen, Unis und Betrieben an. Als Schüler:innen, Azubis, junge Studierende und Arbeiter:innen sind wir laut gegen die Ungerechtigkeiten, die uns entgegengeworfen werden. Seien es Schulleitungen, die uns uns wegen unserem Aktivismus einschüchtern möchten, übergriffige Lehrer, die Schließung von Jugendclubs in unseren Vierteln oder Streichung unserer Studiengängen wegen der kostspieligen Kriegstreiberei.
Am 1. Mai, den Kampftag von uns Arbeiter:innen, tragen wir all diese kleinen Kämpfe zusammen in unserem Streben nach einer besseren Welt.
Die Zukunft gehört uns! Organisieren gegen Wehrpflicht, Krieg und Kapitalismus!





