Antifaschistischer Stadtspaziergang durch Siegburg

Am 08. Mai 1945 markiert die militärische Niederlage des Hitlerfaschismus – seitdem feiern wir diesen Tag als den Tag der Befreiung.

Zu diesem Anlass haben wir einen Stadtspaziergang durch Siegburg vorbereitet, bei dem wir an verschiedenen Stationen auf die lokale Geschichte der faschistischen Terrorherrschaft, aber auch den Widerstand dagegen eingehen.

Der Spaziergang kann an einem beliebigen Punkt gestartet und die Beiträge in der entsprechenden Reihenfolge angehört werden.

JVA Brückberg:

Rosengarten auf dem Michaelsberg:

Gedenkbrunnen an die alte Synagoge:

Kriegswerke:

Nordfriedhof:

 

In den Beiträgen haben wir gesehen, dass auch in Siegburg der Faschismus unglaubliche Verbrechen begangen hat. Mit diesem kleinen Stadtspaziergang hoffen wir, einen Teil zu einer aktiven Gedenkkultur in Siegburg beizutragen und klarzustellen, dass kein Opfer vergessen und keinem Täter:in vergeben wird.

Vor allem aber wollen wir Konsequenzen aus der Geschichte ziehen. Auch hier und heute sehen wir, dass faschistische Kräfte immer stärker werden, sei es die AfD oder rechtsterroristische Gruppen wie das „Kreuz-Netzwerk“. Auch hier lokal gibt es immer wieder Aktivitäten von faschistischen Gruppen wie der AfD, „Volksabstimmung“ oder „Identitäre Aktion“.

Aus der Geschichte zu lernen, bedeutet sich hier und heute antifaschistisch zu bilden, zu organisieren und zu Kämpfen.