Cottbus:
Gemeinsam mit 65 Freund:innen hielten wir in Cottbus unsere Gedenkkundgebung ein Jahr nach dem faschistischen Anschlag von Hanau auf dem Stadthallenvorplatz ab.
In unseren Reden gingen wir auf Verstrickung von Staat und Nazis und die Überwindung von Spaltung durch Rassismus ein.
Wir hörten außerdem Reden von der Linksjugend Lausitz, dem Frauenkollektiv Cottbus und dem Kommunistischen Aufbau und riefen kämpferische Parolen.
Die Kundgebung war ein starkes Zeichen für antifaschistische Selbstorganisierung in der Lausitz.
Frankfurt am Main:
Am 18.2 zogen wir mit mehreren Tausend anderen Antifaschist:innen in einer lauten Vorabenddemo vom Frankfurter Hauptbahnhof ins Gallusviertel. 
Mit lauten und wütenden Parolen haben wir auf den strukturellen Rassismus in Deutschland aufmerksam gemacht und die Verstrickung von staatlichen Behörden und Nazis angeklagt. Die Demo führte außerdem zum Jobcenter auf der Mainzer Landstraße wo die schwarze Frau Christy Schwundeck 2011 von der Frankfurter Polizei erschossen wurde. Die Abschlusskundgevung fand an der Kreuzung Frankenallee/Hufnagelstraße statt, wo Günther Sare 1985 von einem Wasserwerfer überrollt und getötet wurde. 
Es war eine kämpferische und bewegende Demo. 
Kein Vergeben – Kein Vergessen!
Am 19.2., dem Jahrestag des Anschlags in Hanau – waren wir in Offenbach.
Vor dem Polizeipräsidium Südosthessen, welches für die Ermittlungen zuständig war, haben wir die rassistischen Strukturen in der Polizei und der Justiz angeklagt.
Außerdem haben wir die vielen „Fehler“ der Polizei vor, während und nach der Tat öffentlich gemacht, die vor allem von den Hinterbliebenen selber aufgearbeitet wurden. Der Demonstrationszug führte zum Marktplatz und endete nach weiteren Redebeiträge mit dem kollektiven Gedenken.
Freiburg:
In Freiburg beteiligten wir uns an einer Kundgebung auf dem Platz der alten Synagoge zur Erinnerung an die in Hanau Ermordeten. Wir hatten drei große Transpis mit den Gesichtern der Ermordeten, die wir nach der Kundgebung in der Freiburger Innenstadt aufhingen.
Ruhrgebiet:
Wir nahmen in Duisburg an der von Migrantifa Duisburg und vielen weiteren Gruppen organisierten Demonstration teil mit insgesamt 250 Teilnehmer:innen. Es ging los mit einer Auftaktkundgebung in Duisburg-Marxloh wo einige Redebeiträge gehalten wurden. Dort verteilten wir unseren ersten Flyer der IJ Ruhr wo zum Aktionstag für Gerechte Bildung am 26.02. aufgerufen und die IJ vorgestellt wird. Danach ging es mit einem langen Demonstrationszug nach Hamborn, unterwegs wurden fast durchgängig laut & wütend Parolen gerufen und über Redebeiträge die Duisburger:innen über den Anlass der Demo aufgeklärt. Auf der Abschlusskundgebung hielten wir noch einen Redebeitrag.
Rhein-Sieg-Kreis:
Vor unserer gemeinsamen Anreise zur Kundgebung in Köln hängten wir in der belebten Siegburger Fußgängerzone ein Banner mit der Aufschrift „Rechten Terror stoppen!“ und den Namen und Gesichtern der Opfer auf.
Köln:
Auch in Köln waren wir auf der Straße, um an den 19. Februar zu erinnern. Auf gleich zwei Kundgebungen wurden kämpferische Reden gehalten, und Betroffene kamen zu Wort. Auch eine Genossin von uns hielt einen Poetry-Slam. Anschließend kam es in Köln-Mülheim zu einer spontanen und sehr kämpferischen Demonstration, die aber kurz nach Beginn von der Polizei grundlos angegriffen und gestoppt wurde.