Oktober im Rheinland

Der Oktober begann für uns im Rheinland mit dem gemeinsamen Aktionstag zum Tag der deutschen Einheit. Mit dem Solidaritätsnetzwerk und dem Frauen*kollektiv wollten wir aufzeigen das es auch heute keine deutsche Einheit gibt und die Unterschiede zwischen Ost und West riesen groß sind. 
Über den ganzen Oktober verteilt gab es immer wieder Streiktage der Arbeiter*innen im öffentlichen Dienst, mit denen wir uns solidarisiert haben. Wir gingen zu Streikkundgebungen, diskutierten mit den Arbeiter*innen und verteilten Perspektive. Unser Bundesweites Statement zu dem Ausgang der Tarifverhandlungen findet ihr auf den Social Media Seiten unserer Ortsgruppen.
Aber nicht nur bei diesem Thema fanden Solidaritätsaktionen statt. Auch diesen Monat fanden wieder Hausdurchsuchungen bei einer antifaschistischen Gruppe statt, dieses mal bei unseren Freund*innen der Antifaschistischen Jugend Augsburg. Dazu hingen wir Tapeten auf und den Solipost dazu könnt ihr auf unserer Social Media Seite nach lesen. 
Um die Isolation des Knastes zu brechen und um auch hier solidarisch zu sein schrieben wir nach einem Plenum gemeinsam Briefe an inhaftierte Antifaschist*innen. 
Im Rhein-Sieg-Kreis mussten wir aufgrund der Pandemie eine größere Aktion leider aufschieben. Dennoch waren wir aktiv, insbesondere bei der Mobilisation für die Blockadeaktionen gegen den Naziaufmarsch in Remagen am 14.11.. Neben Flyern und Plakaten machten wir die Kampagne mit Sprühkreide und einem großem Banner sichtbar, welches wir gut sichtbar an einem vielbefahrenen Radweg befestigten.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, findet am 7.11 der Bundesweite Nicht auf unserem Rücken Aktionstag statt. Dafür begannen wir schon Anfang Oktober mit den Vorbereitungen und gestalteten Tapeten und Plakate und verschönerten damit das Stadtbild oder gingen in unseren Vierteln flyern.
Neben den Vorbereitungen für den NauR Aktionstag liefen auch die Vorbereitungen für Remagen auf hochtouren. Vieles war dabei von Bannerdrops, Solifotos bis hin zu Tapeten und flyern war alles dabei. 
Ein schönes Ende fand der Monat dann an Halloween! Am 31.01 fand unser bundesweites Online Treffen statt, das ja aufgrund von Corona nicht als richtiges Camp statt finden konnte. Hier gab es einige Workshops,wie z.B zum Thema Sexismus im  Alltag um auch eigenes patriarchales Verhalten zu erkennen und dagegen vorzugehen. Auch gab es einen Workshop zum Thema Wirtschaftskrise. 
Auch im November geht es für uns trotz Corona Maßnahmen weiter! Aufgrund der hohen Zahlen allerdings hauptsächlich digital, unser Plenum findet weiterhin in Köln jeden Freitag außer den 1. im Monat weiter statt, im Rhein-Sieg-Kreis jeden Montag um 18:00.
 Den Link dazu werden wir auf unserer Social Media Seite veröffentlichen, ihr seid herzlich eingeladen dazu zu stoßen und mit zu machen!