September im Rheinland

Der September begann bei uns im Rheinland mit einer Anti-Kriegstags Aktion in Troisdorf, bei der wir dem Waffenkonzern Dynitec einen Besuch abstatteten. Dynitec produziert militärische Sprengstoffe und Zündsysteme, die, unter anderem, im Angriffskrieg des türkischen Staates gegen Rojava verwendet werden.

„Krieg beginnt hier! Beenden wir ihn hier!“

Ein paar Tage später beteiligten wir uns an der Antirepressionsdemo für den Roten Aufbau. In Hamburg kam es zu 27 Hausdurchsuchungen, geleitet durch die SEK-Einheiten, welche vermeintliche Mitglieder mit Maschinengewehren aus dem Bett zogen.

„Unsere Solidarität gegen ihre Repressionen!“

Kurz danach kam es auch in Istanbul zu Verhaftungen und Repressionen. Dort wurden einige Freundinnen der ESP festgenommen.

„Egal ob Hamburg oder Istanbul: Kampf der Repression international!“

Moria is burning! Nachdem im Lager in Moria ein Feuer ausbrach, wurden tausende Menschen obdachlos. Zu alledem kam es dort auch Tage zuvor zu Corona-Infektionen. Die Situation in den Lagern ist weiterhin unmenschlich und unerträglich.
Wir fordern dezentrale Unterbringung der Menschen in Moria!

Zu dem NauR Aktionstag nahmen wir an einer Kundgebung teil und unterstützten diese mit Rede- und Musikbeiträgen; von dort aus zogen wir gemeinsam zum europäischen Literatur Festival Köln und beteiligten uns mit einem Infostand, sowie weiteren Beiträgen am offenen Mikrofon.

Im Rhein-Sieg-Kreis organisierten wir, vor den Kommunalwahlen, eine Kundgebung gegen den Rechtsruck in Siegburg.
Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft!

Das erste Mal seit langem gab es wieder einen bundesweiten Klimastreik, an dem wir uns, in einem kämpferischen Block, beteiligten. Gemeinsam zogen wir, mit mehreren Jugendlichen, durch die kölner Straßen.
Es braucht einen Systemwandel, in welchem die Energiewende über die Profitfrage gestellt wird!

Am gleichen Tag nahmen wir in Siegburg an einer Kundgebung vor dem Amtsgericht teil. Dort waren mehrere Menschen mit dem Vorwurf angeklagt, dass sie noch essbare Lebensmittel aus dem Müll eines REWE-Supermarktes in Eitorf genommen hätten. Es gab mehrere Redebeiträge über Lebenmittelverschwendung und sozialer Ungerechtigkeit.

Auch diese Jahr hieß es wieder: „Auf geht’s! Ab geht’s! Ende Gelände!“ wir schlossen uns dem purpurnem Finger an und blockierten erfolgreich ein Gaskraftwerk, trotz Wind, Wetter und Polizeigewalt. Am Nachmittag machten wir unseren Protest dann noch in der Kölner Innenstadt sichtbar.

Am darauf folgenden Tag solidarisieren wir uns mit den Freundinnen vom Frauen*Kollektiv beim Safe Abortion Day, denn:

„Schwangerschaftsabbrüche sind Grundversorgung! Weg mit §§218/219a!“

Auch in den nächsten Monaten wollen wir uns als Jugend weiterhin politisch und kämpferisch, mit Kundgebungen und weiteren Aktionsformen, der Öffentlichkeit zeigen.
Unsere Treffen finden in Köln jeden Freitag (außer dem ersten im Monat) um 18:00 in der Kalk-Mülheimer-Straße 124 statt, im Rhein-Sieg-Kreis treffen wir uns jeden Montag um 18:00, den Ort erfährst du nach Anfrage. Für weitere Infos schreib uns einfach an.
Organisiere dich!