Januar

Im Januar konnte die Ortsgruppe der Internationalen Jugend in Cottbus nach langem Hin und Her mit dem Jugendclub Humi in der Schillerstraße endlich einen neuen Ort für ihre Treffen finden. Diese finden hier ab sofort jeden zweiten Donnerstag um 18 Uhr statt.

Am 30. Januar beteiligten wir uns an einer Kundgebung der Linkspartei gegen das US-Militärmanöver Defender Europe 2020 auf dem Cottbuser Bahnhofsvorplatz. Leider war es von Seiten der Organisator*innen nicht gewünscht, Redebeiträge von außerhalb der eigenen Partei in die Kundgebung mit einzubringen.

Februar

Am 1. Februar beteiligten wir uns am Aktionstag gegen die Münchener Sicherheitskonferenz. Hierzu fertigten wir ein Transparent an und erarbeiteten einen Redebeitrag für eine kleine Aktion. Das zugehörige Video könnt ihr hier sehen.

Am 14. Februar beteiligten wir uns an einer Kundgebung des Solidaritätsnetzwerkes für einen kostenlosen und gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Wir unterstützen die Freund*innen beim Verteilen von Flyern sowie mit einem eigenen Redebeitrag, der das Thema mit den Interessen der Jugend in Verbindung setzte.

Am 15. Februar fuhren wir am Morgen nach Guben, um Farid Guendoul zu gedenken. Er kam an den Folgen einer Hetzjagd auf drei Migrant*innen ums Leben. Diese ging in der Nacht vom 12. zum 13. Februar von Rechtsextremen aus.

Danach begaben wir uns auf den Rückweg nach Cottbus, wo traditionell zum Jahrestag der Bombardierung der Stadt der Sternenmarsch stattfindet. Bis vor einigen Jahren fanden an diesem Tag noch Nazi-Aufmärsche statt, die nur durch erfolgreiche Blockadeaktionen zurückgedrängt werden konnten. Hier erarbeiten wir ein eigenes Flugblatt, welches dazu aufrief, gegen Krieg und Faschismus zu kämpfen.

Am 22. Februar organisierten wir gemeinsam mit dem Solidaritätsnetzwerk und dem Frauenkollektiv eine Kundgebung in Gedenken an die Opfer des faschistischen Massakers in Hanau. Unserem Aufruf folgten 40 Teilnehmer*innen auf den Stadthallenvorplatz.

Auf unserer Facebook-Seite gibt es einen kurzen Video-Zusammenschnitt der Aktion.

März

Am 4. März veröffentlichte unsere Organisation bundesweit eine Erklärung zur Situation an der EU-Außengrenze.

Vier Tage später unterstützten wir das Frauenkollektiv bei ihren Aktionen zum internationalen Frauenkampftag. So richteten einige männliche Mitglieder der IJ das Quasimono für das Beisammensein der Freund*innen nach ihrer Kundgebung ein. Sie kochten außerdem eine rumänische Suppe und buken zwei Kuchen.

Danach stand der Monat auch bei uns fast ausschließlich im Zeichen der Corona-Pandemie.

Wir unterstützten unter anderem das Solidaritätsnetzwerk und das Frauenkollektiv beim Verteilen ihrer Forderungen und ihrer Aushänge für solidarische Nachbarschaftshilfe.

Am 21. März veröffentlichte die IJ bundesweit eine Erklärung zu Grundrechtseinschränkungen. Ebenfalls bundesweit wurde eine Kampagne zum Gesundheitssystem aufgenommen.

Unsere Treffen finden inzwischen über Discord statt.

Am 27. März begannen wir außerdem mit einer politischen Diskussion (ebenfalls über Discord). Diese soll ab sofort jeden Freitag um 16 Uhr stattfinden. Hier wollen wir über verschiedene aktuelle Themen mit anderen Jugendlichen diskutieren und sie im Rahmen unserer Interessen beleuchten.

Die Diskussionen sollen auf einem YouTube-Kanal der Internationalen Jugend veröffentlicht werden.

Am 31. März veröffentlichte die IJ eine kurze Erklärung zum Trans Day of Visibility, an dem der Kampf und die gesellschaftliche Lage von trans Personen in den Fokus gerückt und sichtbar gemacht werden soll.