Januar im Rheinland

2020 begann für uns am 04.01. mit Aktionen gegen einen erneuten Naziaufmarsch vorm WDR in Köln.
Zusammen mit 1500 anderen Demonstrant*innen machten wir den ca. 50 Faschos klar, dass sie hier nicht willkommen sind und sorgten dafür, dass sie isoliert auf ihrem Platz dumm rumstanden und von niemandem bemerkt wurden.
Obwohl die Polizei die angemeldete Gegendemonstration nicht auf ihren Kundgebungsplatz ließ waren die Faschos also unsichtbar und die Antifaschist*innen zeigten im Vorfeld mit einer Kundgebung und Demonstration Präsenz in der Stadt.

Ein paar Tage später beteiligten wir uns an einer Kundgebung anlässlich dem 19. Jahrestag des rechten Terroranschlags vom NSU in der Probsteigasse.
Etwa 250 Menschen Gedachten den Opfern von rechtem Terror und zeigten die Notwendigkeit von antifaschistischem Selbstschutz auf.

Am ersten Aktionstag von „Fridays gegen Altersarmut“ am 24.01. fand auch in Porz eine Kundgebung in diesem Rahmen statt.
Schon im Vorfeld gab es viele Berichte über Versuche rechter Unterwanderung, weswegen auch Fridays For Future vorsichtshalber ebenfalls eine Kundgebung gegen Altersarmut, Umweltzerstörung und Faschismus organisierte.
Gespräche mit der Organisatorin vor Ort machten jedoch recht schnell deutlich, dass sie keine Rechten auf der Veranstaltung dulden würden, was später auch in die Tat umgesetzt wurde, als rechte U-Boote von der Faschotruppe „Begleitschutz Köln“ weggeschickt wurden.
Eine Einschätzung der Bewegung die wir teilen findet ihr hier: https://soli-net.de/diese-bewegung-gehoert-den-betroffenen/

Eine Besonderheit in diesem Monat war der 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz durch die rote Armee, welche das Anfang vom Ende des faschistischen Massen- und Völkermordes markierte.
Zu diesem Anlass zogen wir in mehreren Städten, unter anderem Troisdorf und Mechernich, los um Stolpersteine zu putzen und so einen kleinen Beitrag gegen das Vergessen zu leisten.
Damals wie heute müssen wir gegen Antisemitismus, Rassismus und Faschismus kämpfen!

Nicht nur wir waren im Januar aktiv, die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis stellte ihr neues „Sicherheits“-konzept vor, welches Krimininalisierung von gesellschaftlichen Randgruppen und verstärkte Repression und Überwachung vorsieht.
Hiergegen veröffentlichten wir eine Erklärung.

Ebenfalls veröffentlichten wir Solidaritätserklärungen im Rahmen unsere „Soziale Kämpfe verbinden“-Kampagne und mobilisierten zur Kundgebung unter diesem Motto am 08.02. um 14:00 auf dem Marktplatz in Siegburg.

Auf unseren Facebook-, Instagram- und Twitter-accounts findet ihr detaillierte Berichte zu den jeweiligen Aktionen.

Werde aktiv und komm zu unseren offen Treffen!
Köln: Jeden Freitag (bis auf dem ersten im Monat) um 18:00 in der Kalk-Mülheimer-Str. 124
Siegburg: Jeden Donnerstag um 18:00 in der Ringstraße 6a