„Tag der deutschen Einheit“ – kein Grund zum feiern!

Vor 29 Jahren wurde die ehemalige DDR der BRD angeschlossen und damit die Teilung Deutschlands in zwei Staaten beendet. Damals wurden große Versprechungen von Angleichung der Lebensbedingungen, Sicherheit der Arbeitsplätze im Osten und andere gemacht. Noch heute wird dieser „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert.

Doch diese Einheit ist nicht mehr als nationalistische Fassade. So verdienen Arbeiter*innen im Osten Deutschlands rund 16,9% weniger. Auch Armut ist hier ein gravierendes Problem. Allein 39 Prozent der Einkommensarmen leben hier.
Gleichzeitig sieht sich die ostdeutsche Jugend einer immer größeren Perspektivlosigkeit ausgesetzt, da durch die „Wende“ Betriebe und Arbeitsplätze fehlen.
Mit den Versprechen von Einheit ist es also nicht weit her.

Wozu wird dieser Tag nun also doch gefeiert?
Schauen wir uns die Feierlichkeiten in diesem Jahr an, fallen vor allem die der Bundesregierung in Kiel ins Auge.
Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die Bundeswehr, die sich stolz mit ihrer Fregatte Schleswig-Holstein präsentieren wird.
Gleichzeitig ist diese von rechtsextremen terroristischen Vereinigungen durchzogen und rüstet massiv auf. Zwei Tage lang wird so beim sogenannten „Bürgerfest“ für die Politik der Bundesregierung geworben werden, während sämtliche Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und einer besseren Zukunft im nationalen Taumel untergehen.

Nein zur Legitimierung der Politik der Bundesregierung mit derartigen Festen!

Nein zum deutschen Nationalismus!