September im Rheinland

Der Monat begann für uns direkt mit einer kraftvollen Demonstration in Köln anlässlich des Antikriegstages am 01.09..
Zusammen mit verschiedenen anderen Organisationen zogen wir mit lauten Parolen wie „Menschenrechte? Ne, is klar. Krieg ist für Profite da!“ durch die Kölner Innenstadt und es gab verschiedene Redebeiträge über Fluchtursachen, Militarisierung und Kriegsprofiteure.
Wir selber hielten eine Rede über die Rolle der Jugend in deutschen Kriegsplänen und die Werbung der Angriffsarmee „Bundeswehr“.

Eine Woche später fuhren wir nach Mönchengladbach, um den dortigen Naziaufmarsch zu stören.
Zusammen mit einigen anderen antifaschistischen Gruppierung aus dem Rheinland trafen wir uns in Köln zur Anfahrt, wo bereits beim Einstieg in den Zug Faschos von der „Identitären Bewegung“ versuchten Antifaschist*innen anzugreifen, sie gelangten jedoch nicht in den Zug.
Vor Ort entpuppte sich die Polizei mal wieder als Freund und Helfer der Faschist*innen indem sie angemeldete Versammlungen mit vorgeschobenen Gründen kesselte.
Auch wenn es uns selbst nicht gelungen war, die Faschos zu blockieren, gab es an dem Tag zwei erfolgreiche Blockaden und die Rechten liefen durch eine leere, fast komplett mit Drängelgittern abgesperrte Innenstadt.

Am 13. September beteiligten wir uns zusammen mit dem Solidaritätsnetzwerk Köln am von der Aktion gegen Arbeitsunrecht organisiertem Aktionstag gegen Tönnies, eine Fleischproduzenten der nicht nur durch seine jüngsten rassistischen Äußerungen, sondern auch wegen Umweltzerstörung und Ausbeutung von Arbeiter*innen in der Kritik steht.

Den ganzen Monat über mobilisierten wir intensiv zum Klimastreik am 20.09..
Wir verteilten hunderte Druckausgaben der Zeitung „Perspektive Online“, in der ein Artikel über die Notwendigkeit von politischen Streiks die Titelseite schmückte, zusammen mit Flyern in den Briefkästen unserer Nachbarschaften, verteilten Flyer in unseren Schulen und verklebten einiges an Stickern und Plakaten.

Am 20.09. selber beteiligten wir uns in Siegburg und Köln an den Streiks, wo wir unsere Flyer „Klima retten heißt Kapitalismus abschaffen“ verteilten, Reden hielten, Leute kennenlernten und Kontakte austauschten und mit Fahnen, Transparenten und Parolen unsere Inhalte laut auf die Straße trugen.
Einen ausführlicheren Bericht aus dem Rheinland und weiteren Städten in denen wir aktiv sind findest du hier:

Globaler Klimastreik 20.09.

Am 22.09. hatten wir zusammen mit dem Solidaritätsnetzwerk Köln und dem Frauen*kollektiv Köln einen Stand auf dem „Miteinander (!) leben“-Fest in der Taunusstraße, einem von lokalen Initiativen selbstorganisierten Straßenfest.
Dort verteilten wir Flyer, diskutierten und boten Beutel zum Selbermachen an, was von vielen jungen Menschen genutzt wurde.

Letzten Samstag war der internationale Safe Abortion Day. In vielen Städten Deutschlands sowie auch international gab es Proteste um für das Selbstbestimmungsrecht aller Frauen* zu kämpfen. Auch in Köln waren wir (Frauen* von der IJ) zusammen mit dem Frauen*kollektiv und weiteren Organisationen uns Initiativenauf den Straßen um uns für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen einzusetzen. Die Demonstration war sehr erfolgreich und laut!
In sehr vielen Städten und Ländern ist es immernoch illegal Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. Dies ist ein enormer Eingriff in unsere Selbstbestimmung. Somit sagen wir:  Paragraf 219/218 raus aus dem Strafgesetzbuch!

Auch im Oktober haben wir einiges vor.
Wenn du Lust hast selbst aktiv zu werden, komm zu unseren offenen Treffen!
Jeden Freitag (bis auf dem 1. Im Monat) um 18:00 in der Kalk-Mülheimer-Straße 124.
Mehr Updates über unsere Arbeit findest du auch bei Facebook (@InternationaleJugendRL) und Instagram (@internationale_jugend_rhld).