Wir haben in allen Städten und Regionen in denen wir aktiv sind am Klimastreik teilgenommen.
Mit unseren neuen Fahnen und einem bundesweiten Flyer schafften wir so an verschiedenen Orten ein organisiertes, ausdruckstarkes und kämpferisches Auftreten als Internationale Jugend.
Inhaltlich stellten wir klar: Die Klimakrise kann in einer kapitalistischen Wirtschaftsweise nicht gelöst werden.
Wir fordern, dass die verantwortlichen Konzerne für die Klimazerstörung bezahlen, statt die Kosten z.B. durch eine CO2-Steuer auf uns abzuwälzen.

FREIBURG

In Freiburg haben ca. 30.000 Menschen an der wohl größten Demonstration der Stadtgeschichte teilgenommen. Mit einem Bündnis aus verschiedenen antikapitalistischen Gruppen organisierten wir einen eigenen Block, in dem mehrere hundert Jugendliche unter der Parole „Klima retten heißt Kapitalismus abschaffen“ ihre Wut auf die Straße trugen. Mit Sprechchören wie „Die Jugend kämpft, international, gemeinsam gegen Staat und Kapital“ konnten wir unseren Positionen einen starken Ausdruck verleihen. Wir verteilten zudem ca. 1000 Flyer und bewarben unsere Diskussionsveranstaltung am selben Abend, die unter dem Motto „no future in capitalism?“ stattfand. Bei dieser fanden sich um die 50 Gäste ein und es entstand ein reger Austausch.

COTTBUS

Auch in Cottbus nahmen wir am weltweiten Klimastreik teil. Die mit 400 verhältnismäßig vielen Teilnehmer*innen ließen sich von den gewohnten Störversuchen der AfD und des Kohlekonzerns LEAG nicht von der Rolle bringen und forderten lautstark ein Ende der Umweltzerstörung und Klimagerechtigkeit.
In unserem Redebeitrag und unseren Flugblättern forderten wir, Großkonzerne für die von ihnen verursachten Umweltschäden zur Kasse zu bitten, anstatt die Arbeiter*innen durch Maßnahmen wie eine CO2-Steuer. Wir betonten mit Rücksicht auf die vergangenen Landtagswahlen ebenfalls die Notwendigkeit, uns selbst zu organisieren und verteilten etliche Ausgaben Perspektive.

RHEIN-SIEG-KREIS

1.000 Leute sind in Siegburg für Klimagerechtigkeit auf die Straße gegangen, damit dürfte der Klimastreik die wohl größte Demo in Siegburg sein.
Auch wir haben uns fleißig an der Mobilisierung beteiligt: Wir waren vor Schulen flyern, verteilten Druckausgaben von Perspektive Online mit einem Artikel zum Klimastreik, verteilten Flyer in den Briefkästen unserer Nachbarschaft und brachten Freund*innen und Mitschüler*innen mit.
Auf der Auftaktkundgebung hielten wir eine Rede warum Umweltschutz nur antikapitalistisch geht und verteilten rund 700 unserer Flyer „Klima retten heißt Kapitalismus abschaffen“.
Wir haben mit vielen Leuten diskutiert und einige neue Kontakte geknüpft.
Die gesamte Demonstration hatte einen kämpferischen und antikapitalistischen Ausdruck, unterstrichen von dem Fronttransparent mit der Aufschrift „Burn capitalism not amazonas“.

KÖLN

In Köln gingen wir zusammen mit unseren Freund*innen vom Solidaritätsnetzwerk Köln, dem Frauen*kollektiv Köln, Zora und Young Struggle im antirassistischen Block mit.
Wir riefen durchgehend laut Parolen, verteilten Flyer und tauschten mit einigen Leuten Kontakte aus.
Durch unser Transparent mit der Aufschrift „Umwelt retten: Kapitalismus abschaffen“ verdeutlichten wir unsere antikapitalistischen Standpunkte in der Umweltfrage und schafften es durch unser entschlossenes Auftreten auch in der Menge von 70.000 Streikenden aufzufallen und in einigen Medien bildlich aufgegriffen zu werden.