Schüler:innen in Frankreich blockieren bereits seit Wochen ihre Schulen im Kampf gegen die schlechten Zustände an den Schulen, Soziabbau und die Militarisierung. An der Max-Brauer-Schule ging es nicht nur um Solidarität mit diesen Protesten sondern auch darum, dass wir hier in Deutschland mit der Wehrpflicht und der Merzregierung die selben Probleme haben.
In den frühen Morgenstunden verbarikadierten Schüler:innen und andere Solidarische Jugendliche die Eingänge der Max-Brauer-Schule mit Mülltonnen, Bauzäunen und E-Rollern. Als dann imme mehr Schüler:innen kamen, entstand eine spontae Kundbegung mit Parolen, baba Musik und kämpferischen Reden. Es wurden spontan Tapeten und Banner mit den Forderungen der Schüler:innen gesprüht und die Blockaden mit zusätzlichen E-Rollern verstärkt. Als über motivierte Lehrer:innen sich dann daran machten die Blockade aufzubrechen stellten sich ihnen spontan massig Schüler:innen in den Weg, die eigentlich gekommen waren, um in die Schule zu gehen.
Auch wenn die Schulleitung eher zurückhaltend war, wurde ein Lehrer gewaltätig gegenüber den jugendlichen. Ein als Zionist bekannter Lehrer packte den Daumen eines jugendlichen und knickte ihn so stark nach hinten um, dass der Jugendliche ihn danach nicht mehr bewegen konnte und in die Notaufnahme musste. Das machte die Schüler:innen jedoch nur noch entschlossener. Als etwa die Bereitschaftspolizei kam wurde sie von entschlossenen Schüler:innen begrüßt, die sie eingekesselten und mit Parolen beschimpft.
Aufgelöst wurde die Blockade erst gegen 11 Uhr, nachdem man in Verhandlungen mit der Schulleitung durchsetzen konnte, dass man direkt mit allen Schüler:innen eine Versammlung abhält und diskutiert, wie man sich als Schule solidarisch mit den Schüler:innen in Frankreich positionieren kann.





