Steigende Angriffe gegen linke Jugendliche und CSDs, rassistische und queerfeindliche Hetze sowie die Gründung einer neuen AfD Jugend im vergangenen Winter. Faschist:innen treten immer offener auf, ob in der Straße oder im Bundestag. Sie fordern „Remigration“ und machen Migrant:innen zum Sündenbock für Probleme die eigentlich dieses System hervorbringt. Sie hetzen gegen queere Menschen, da diese nicht in die klassische Geschlechterteilung und ihr gewünschtes Familienbild passen. Sie behaupten sie seien eine Partei für die kleinen Leute, fordern aber Steuerpolitik die den Reichen nützt. Die AfD gibt sich als Alternative und Lösungsgeber für Probleme, die dieses System hervorbringt, letzlich wollen sie aber genau dieses festigen.
Und nicht nur das, mit dem erstarken des Faschismus rücken auch die anderen Regierungsparteien weiter nach rechts. So wurde beispielsweise die Asylrechtsverschärfung, welche die AfD schon lange fordert, von der Ampelregierung durchgewunken und die Überprüfung des Selbstbestimmungsgesetzes Ende Juli von der CDU und SPD entschieden.
Am 4. und 5. Juli will die AfD nun ihren Parteitag in Erfurt abhalten. Ob sich bei der Wahl des Bundeslandes Thüringen, der Heimat des „radikalen“ Flügels der AfD, um einen bloßen Zufall oder ein klares Statement handelt lässt sich nur mutmaßen. Klar ist aber, dass wir die Zusammenkunft einer faschistischen Partei nicht einfach unbeantwortet lassen werden.
Unsere Antwort auf aktuelle Krisen kann aber nicht sein, dass wir uns spalten lassen, sondern uns eben genau dem entgegensetzen!
Am 4. Juli ab nach Erfurt! Organisieren wir uns als Jugendliche gegen Faschismus und blockieren gemeinsam den Parteitag der AfD!





