Die GenZ-Proteste am Samstag haben die Medien und Regierung in den letzten Wochen zittern lassen. Und das zurecht! Trotz massiver Hetze und heftigen Repressionen haben die GenZ-Proteste mit über 120.000 Menschen in über 30 Städten eins gezeigt: die Jugend ist wütend und bereit für ihre Zukunft zu kämpfen!
Schilder, Banner und Rufe gegen Aufrüstung, Sozialabbau, Rechtsruck, patriarchale Gewalt und eine Politik der Vernachlässigung zierten die Straßen dutzender Städte Deutschlands. Die Jugend ist wütend auf ein krisenhaftes System, dass ihnen tagtäglich die Zukunft raubt und auf diejenigen, die dieses verkörpern und davon profitieren.
Im Fokus der Aufmerksamkeit stand dabei besonders Friedrich Merz. Tausende Menschen riefen und forderten im Einklang unter der Parole „Merz muss weg!“ den Rücktritt des Bundeskanzlers. Der Multimillionär steht wie kein anderer beispielhaft für das, was in dieser Welt falsch läuft. Während Politiker:innen mit Grinsen im Gesicht die Angriffe auf unser Leben und unsere Zukunft durchführen, verhelfen sie den Reichen noch mehr Geld anzuscheffeln und verdienen sich dabei selbst eine goldene Nase.
Die GenZ-Proteste am Samstag waren der Startschuss einer kämpferischen Jugend- und Protestbewegung, die nun weitergeführt werden muss. Denn der Kampf um unsere Zukunft und eine Welt, in der die Jugend eine Perspektive hat, hat gerade erst begonnen! Denn solange wir im Kapitalismus und Patriarchat leben, in denen eine kleine Minderheit das Sagen hat und über unser Leben bestimmt, werden Krise und Krieg immer wieder unsere Zukunft zeichnen.
Wollen wir wirkliche Veränderung bewirken, müssen wir es der französischen Jugend gleich tun und Durchhaltevermögen zeigen. Seit Wochen protestieren sie gegen ihre Regierung – und das aller Repression zu Trotz. Denn Protest zeigt dann Wirkung, wenn er unangenehm ist und die Regierung herausfordert.
Auch hier in Deutschland waren die Proteste von einer massiven Hetzkampagne und heftiger Repression begleitet – Polizeigewalt, stundenlange Kessel, Wasserwerfer und dutzende Spaltungsversuche von Medien und Politik. Doch wir lassen uns weder spalten noch einschüchtern! Unser Protest, Forderungen und Anliegen sind legitim und wir werden weiter dafür auf die Straße gehen! Nur so werden wir real Druck auf diejenigen ausüben können, die für diese ganze Scheiße verantwortlich sind.
Dass Protest erfolgreich sein kann, zeigen uns die Jugendlichen aus anderen Ländern: In Frankreich hat sich die Regierung durch die wochenlangen Proteste zu Zugeständnissen gezwungen gesehen, in Spanien haben Massenproteste gegen hohe Mietpreise Neuwahlen erwirkt und die nepalesische Jugend hat ihre korrupte Regierung letztes Jahr zu Fall gebracht.
Lernen wir aus diesen Kämpfen und bauen wir auch hier in Deutschland eine kämpferische Jugendbewegung auf, die keine Angriffe auf uns mehr hinnimmt, die konsequent für unsere Zukunft eintritt und für eine Welt kämpft, die uns Jugendlichen eine Perspektive bietet!
Lasst uns die Wut auf diese Regierung und ihr Vorzeigegesicht Friedrich Merz nutzen, um einen Stein auf dem Weg zu einer besseren Zukunft aus dem Weg zu räumen! Merz muss weg und soll als Bundeskanzler zurücktreten!
Gehen wir am GenZ-Regelt Aktionstag am 14. November und zum großen gemeinsamen Protesttag der GenZ-Bewegung und Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht am 20. November gemeinsam mit hunderttausenden Jugendlichen in ganz Europa auf die Straße und verleihen unseren Forderungen Nachdruck!
Der Kampf um unsere Zukunft hat gerade erst begonnen! Führen wir ihn weiter!

