In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Antifaschist in Göttingen von jungen Neonazis angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Aktuell befindet er sich im Krankenhaus – wir schicken Kraft und gute Besserung!
Der Angriff wurde aus einer Gruppe Jungfaschos heraus verübt die bereits in den Tagen davor eine regenbogenfarbene Treppe mit Deuschlandfarben übermalten und faschistische Parolen sprühten. Auch insgesamt gab es um den CSD in Göttingen vermehrt rechte Übergriffe und Aktivitäten.
Damit ist Göttingen nicht allein, sondern steht für den allgemeinen Anstieg von rechten Aktivitäten und Angriffen auf CSDs, LGBTI+ Personen und fortschrittliche Jugendliche.
So kam es schon im letzten Jahr vermehrt zu faschistischen Protesten gegen Pride-Paraden, und auch allein in diesem Jahr gab es bereits in mehreren Städte gewalttätige Angriffe auf Antifaschist:innen durch Faschos.
All diese Ereignisse können beängstigend erscheinen, weswegen es für uns umso wichtiger ist unsere Solidarität zur Praxis werden zu lassen und uns zusammen zu schließen, zu organisieren und unsere antifaschistischen Überzeugungen an alle Orte unseres Lebens zu tragen und gemeinsam auf die Straße zu gehen: zum Stonewall Kampftag für LGBTI+ Befreiung am 27.6. und 28.6. und gegen den AfD-Parteitag am ersten Juli Wochenende – Jugend gegen Faschismus!
Solidarität nach Göttingen!





