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Kampf dem Sozialabbau der Bonzen!

Im Juni auf die Straße gegen die Angriffe auf unsere Klasse von Merz und Co.!

Die Pläne der Merz-Regierung zur Aushöhlung des Sozialstaates nehmen in letzter Zeit immer konkreter Form an.

Das Gesundheitswesen soll mit 16 Milliarden Euro zusammengekürzt werden und das trotz explodierender Zahlen an psychischen Krankheiten unter Jugendlichen. Der vor über 100 Jahren hart erkämpfte 8-Stunden-Tag soll abgeschafft und Arbeitstage von mehr als 12 Stunden ermöglicht werden. Doch selbst außerhalb des profitorientierten Arbeitsmarktes ist man nicht sicher vor der Gier der Reichen. So soll unsere Generation mit der Erhöhung des Renteneintrittsalters perspektivisch noch länger für die Profite deutscher Konzerne buckeln, während schärfere Sanktionierungen von Sozialleistungsempfänger:innen diese in prekäre Arbeitsverhältnisse und den Niedriglohnsektor zwingen. Auch die Lohnfortzahlung am ersten Krankheitstag soll zur Debatte stehen.

Wer von uns nach der Schule also keinen Ausbildungsplatz findet, bekommt ab Juli gnadenlose Sanktionen. Und wer krank ist, wird nicht bezahlt.

Das sind keine voneinander unabhängigen Entwicklungen, das sind Pfeile, die aus allen Richtungen auf uns zielen – auf unsere Gesundheit, unsere Zeit, unsere Zukunft. Die Koalition treibt den größten Sozialabbau seit der Agenda 2010 voran – und wir Arbeiter:innen sollen dafür bezahlen.

Wir bekommen die Konsequenzen dieser Politik als Jugendliche bereits heute in Form von Kürzungen im Bildungsbereich an unseren Schulen und Universitäten zu spüren oder an den knappen Therapieplätzen in einem System, dass Jahr für Jahr mehr Menschen krank macht.

Während einige dieser Angriffe für uns Jugendliche erst in ein paar Jahren spürbar werden sobald wir eine Ausbildung beginnen oder ins Berufsleben starten, steht schon jetzt fest: der Sozialabbau ist ein Angriff auf unsere gesamte Klasse und raubt uns Jugendlichen schon heute unsere Zukunft!

Gegen diese Angriffe gilt es laut zu werden, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diese „Reformen“ klare Angriffe auf unsere Klasse sind und uns Jugendlichen die Perspektive auf eine lebenswerte Zukunft weiter nehmen! Gehen wir dagegen in der ersten Juniwoche auf die Straße und organisieren wir Proteste – gegen die Angriffe und den Sozialabbau der Reichen!

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