Repression an Schulen bekämpfen! – Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Wenn man politische Arbeit macht und sich für den Sozialismus einsetzt, stößt man immer wieder auf Ärger – seien es Festnahmen auf Demos, Hausdurchsuchungen oder auch „nur“ Einzelgespräche mit Lehrer:innen. Solche Repressionen erfahren auch wir von der Internationalen Jugend in unserer Arbeit sehr oft und gerade in den letzten Monaten haben sich diese beim Thema Israel und Palästina stark verschärft – auch an Schulen. Dort treffen sie bei uns organisierte Schüler:innen sehr häufig.

All diese Repressionen haben ein Ziel: Sie haben das Ziel, uns kleinzuhalten, uns einzuschüchtern und uns so von der politischen Arbeit abzubringen. Es sind Einschüchterungsversuche mit dem Ziel, unseren Widerstand zu brechen. Aber wieso greifen besonders die Schulen so hart gegen politisches Engagement ihrer Schüler:innen durch?

Die Schulen sind der Ort, an dem die Jugendlichen zu einem Teil der Gesellschaft erzogen werden und lernen sollen, ihren Platz in dieser zu finden: Im Kapitalismus. Gleichzeitig sind Schulen jedoch auch der Ort, an dem viele Jugendliche zusammenkommen und sich vernetzen – Jugendliche, die noch nicht so fest ins kapitalistische System eingebunden sind wie Erwachsene und sich dadurch auch wahrscheinlicher gegen seine Ungerechtigkeiten wehren.

Nun stellt das natürlich eine Gefahr für den Kapitalismus dar. Daher muss er gegen fortschrittliche Ideen der Schüler:innen vorgehen und verhindern, dass sie sich zu Revolutionär:innen entwickeln. Die „Neutralität“ der Schulen wird dabei ganz schnell mal über Bord geworfen, so veröffentlichte die Schulleitung der Schule eines bei der IJ organisierten Schülers kurz nach dem 7. Oktober letzten Jahres zum Beispiel eine politische Stellungnahme der „Schulgemeinde“ auf ihrer Website. Auf der gleichen Schule kassierte dieser Schüler jedoch einen Akteneintrag für das Verteilen von einem Flyer zu Israel und Palästina, auf dem eine andere Meinung vertreten wurde.

Wir dürfen uns von solchen Repressionen jedoch nicht einschüchtern lassen. Stattdessen müssen wir uns dagegen gemeinsam wehren. Gerade jetzt in Zeiten von Krisen und Aufrüstung ist unsere Arbeit wichtiger und der Kampf für den Sozialismus dringlicher denn je. Der kapitalistische Staat geht in solchen Zeiten noch härter gegen Revolutionär:innen vor – auch das zeigt uns wieder genau, dass wir darunter nicht einknicken dürfen!

Sie kriegen uns nicht klein – weder an den Schulen noch sonst irgendwo!