Angriffe auf Al-Aqsa Moschee und Raketenbeschuss auf Gaza – Solidarität mit dem palästinensischen Widerstand

Steigende Eskalation in Palästina

In der Nacht des 4. April griff die israelische Polizei die in Jerusalem/Al-Quds liegende Al-Aqsa Moschee an.

Schon lange existiert die Tradition während des Fastenmonats Ramadan die Nacht in der Moschee zu verbringen. Die israelische Polizei begann den Strom abzuschalten und Menschen vor und in der Moschee anzugreifen. Viele der hauptsächlich Jugendlichen in der Moschee wehrten sich und verbarrikadierten die Eingänge.

Später in der Nacht stürmte die Polizei die Moschee endgültig. Während Polizisten mit Stühlen und Waffen auf Menschen einschlugen wurde der Presse und Sanitäter:innen der Zutritt verwehrt. Angaben zufolge gab es mehr als 400 Festnahmen und dutzende Verletzte. In der Nacht darauf wiederholten sich die gleichen Szenen erneut.

Die Al-Aqsa Moschee sollte geräumt werden, damit am darauffolgenden Tag israelische Siedler:innen dort das Passach-Fest feiern konnten. In den Morgenstunden des 6. April flogen dann aus dem Staatsgebiet des Libanon Raketen nach Israel. Mutmaßungen zufolge sollen palästinensische Wiederstandsgruppen hinter den Angriffen stecken.

Die Antwort Israels ließ nicht lange auf sich warten, viele Raketen flogen auf zivile Gebiete und Felder im Libanon und Gaza. Protest in Palästina und den besetzen Gebieten gegen die Eskalation halten seit mehreren Tagen an, auch international wird zu Protesten aufgerufen.

Nationale Selbstbestimmung

Sowohl die palästinensische als auch die israelische Nation haben das Recht auf nationale Selbstbestimmung. Ein Recht, das auf Seite der Palästinenser:innen erst noch erkämpft werden muss. Aber auch der israelische Staat ist nicht der Staat der israelischen Arbeiter:innen. Das kann nur ein sakulärer sozialistischer Staat sein, der die Besatzung der noch übrigen palästinensischen Gebieten beendet.

Um fortschrittlichen Kräften den Rücken zu stärken, müssen wir hier gegen den deutschen Imperialismus kämpfen, der auch von der Ausbeutung profitiert. Außerdem können wir von dem Mut der palästinensischen Jugend, die keine Konfrontation mit der bis auf die Zähne bewaffneten Besatzungsmacht scheut, lernen.

Stoppt die Angriffe der Besatzungsmacht!

Hoch die internationale Solidarität!

Für ein freies Palästina!